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Turianer
Turianer
Allgemeines
Heimatwelt:

Palaven

Kolonien:

zahlreiche Kolonien

Klasse:

Humanoid

Intelligenz:

Intelligent

Sprache:

Turianisch

durchschnittliche Lebenserwartung:

bis 150 Jahren

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

1,90

Weitere Daten
Zugehörigkeit:

Turianische Hierarchie

Bekannte Individuen:

Adrien Victus, Garrus Vakarian, Septimus Oraka

Die Turianer sind eine verbreitete Intelligente Spezies, und sind für ihr starkes Militär bekannt.

Aussehen und Körperbau

Die turianische Heimatwelt hat einen metallarmen Kern, der nur ein schwaches Magnetfeld erzeugt und außergewöhnlich große Mengen Solarenergie durchlässt. Aus diesem Grund haben die meisten Lebensformen auf Palaven zu ihrem Schutz eine Art Exoskelett mit Metallanteilen ausgebildet. Durch ihre reflektierende Plattenhaut sind die Turianer zwar gegen langwellige, schwache Strahlung geschützt. Die dicke Haut der Turianer bietet keinen besonderen Schutz gegen Projektile oder zielgerichtete Energiestrahlen.

Kultur

In der autokratischen Gesellschaft der Turianer gilt die Disziplin als hohe Tugend. Zudem zeichnen sie sich durch ein hohes Maß an individuellem und gesellschaftlichem Stolz aus.

Die Turianer sind zwar Individuen mit persönlichen Interessen, aber sie identifizieren sich sehr stark mit der Gemeinschaft und ordnen ihre persönlichen Wünsche dem Gemeinwohl unter.

Bei Turianern gilt das Prinzip der persönlichen Verantwortung – die von den anderen Völkern oft zitierte „turianische Ehre“. Bei den Turianern gilt, dass man zu seinen Entscheidungen stehen muss – zu den guten wie den schlechten.

Das Militär bildet den Mittelpunkt der turianischen Gesellschaft. Es ist nicht nur eine Streitmacht, sondern vielmehr eine gesellschaftsübergreifende Organisation.

Geschichte

Ursprung

Die Turianer sind die heimische Spezies von Palaven, einen Planeten im Trebia-System. Sie waren bereits in ihrer Urgeschichte ein Kriegerisches Volk. Die Turianer entdeckten schließlich auf der zweiten Welt ihres Heimatsystemes protheanische Ruinen. Die unter diesen Ruinen verstreuten Überreste der protheanischen Technologie erlaubten es den Turianer Masseneffektfelder und das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit zu entwickeln.

Gründung der Turianischen Hierarchie

Nach Jahrhunderten blutigen Machtkämpfen unter denn Turianer wurde eine vereinte Regierung gebildet, die Turianische Hierachie. Zurzeit der Gründung der Hierachie besaßen die Turianer bereits Kolonien und hatten die Massenportale entdeckt. Mit der Zeit traten sie ebenfalls in denn Kontakt zur Galaktischen Gemeinschaft und zur weiteren Zivilisationen.

Vereinigungskrieg

Zur Zeit der gründung der Galaktischen Gemeinschaft, befanden sich die Turianer in einem grausamen Bürgerkrieg. Dieser später so genannte „Vereinigungskrieg“ begann mit Auseinandersetzungen zwischen Kolonien, die von der turianischen Heimatwelt, Palaven, am weitesten entfernt liegen.

Auch nach Ausbruch eines regulären Krieges, weigerte sich die turianische Hirarchie, für eine der Seiten Partei zu ergreifen. Als nach vielen Jahren harter Kämpfe weniger als ein Dutzend Kriegsparteien übrig waren, entschied sich die turianische Regierung, zu intervenieren.

Aber auch nach dieser Friedensregelung dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis die gegenseitigen Ressentiments der Kolonisten beigelegt waren.

Kontakt mit der Galaktischen Gemeinschaft

Die Turianer wurden eingeladen, nach dem Vereinigungskireg der Galaktischen Gemeinschaft beizutreten und eine Rolle als galaktische Ordnungsmacht zu bekleiden.

Als ihr Lebensraum und Einfluss größer wurden, entschieden die Turianer, sich mit den Salarianern in militärischer und mit den Asari in diplomatischer Hinsicht auszutauschen.

Kroganische Rebellionen

Die Kroganischen Rebellionen waren ein galaxisweiter Konflikt zwischen den kroganischen Klans und der Gemeinschaft. Er ist, neben dem Geth-Krieg, der größte Konflikt der Vorgeschichte gemessen an Umfang, Kriegstoten und Folgen.

Zu dieser Zeit entdeckten die Turianer, welche ihre Kultur auf einer straffen Militärdoktrin gründen und über eine schlagkräftige Flotte verfügen, die Citadel. Der Citadel-Rat wandte sich nun an die Neuankömmlinge, welche danach begannen, versteckte Kommandozentralen zu errichten, mit dessen Hilfe sie in der Lage waren viele kroganische Klans zu besiegen. 

Citadel-Konventionen

Diese diplomatischen Übereinkünfte wurden nach den Wirren der Kroganischen Rebellionen festgelegt. Sie waren die Antwort auf die verheerenden Zerstörungen durch den Konflikt und ein Versuch des Citadel-Rates, sich von der brutalen Kriegsführung der Kroganer zu distanzieren.

Portal-314-Vorfall

Als eine Menschliche Patrouille auf eine Turianische traf, welches zugleich der erste Kontakt der Menschen mit einem anderen Volk war, wurde die menschliche Patrouille von den Turianern zerstört. Die verbliebenen Raumschiffe der Patrouille zog sich daraufhin zur Allianz-Kolonie Shanxi zurück. Die Turianer folgten der Patrouille und eroberten Shanxi.

Nach der Rückeroberung von Shanxi durch die Menschen, mobilisierten die Turianer ihre kompletten Streitkräfte und bereiteten sich auf einen größeren Krieg vor. Dies zog die Aufmerksamkeit der Galaxie auf sich. Der Citadel-Rat intervenierte zu Gunsten der Menschen, weswegen ein größerer Krieg vermieden werden konnte.

Schlacht um die Citadel

Unter der Führung der Reaper griff Saren Arterius im Jahr 2183 mithilfe einer großen Flotte der Geth die Citadel an, um die Invasion der vernichtenden Maschinenspezies Reaper einzuleiten. Dieser Angriff wurde später als die Schlacht um die Citadel bekannt. Einige Streitkräfte der Turianer waren bei dieser Schlacht beteiligt.

Reaper-Krieg

Der Reaper-Krieg oder auch Reaper Invasion, war einst der größte Konflikt in der Galaxie. Die Reaper eine vernichtenden Maschinenspezies wollten die Zivilisierten Raumfahrenden Völker der Milchstraße vernichten. Die Reaper eroberten und vernichteten zahlreiche Planeten z.B. Palaven, Thessia, Erde usw.. innerhalb weniger Wochen. Die Galaktische Gemeinschaft konnte letztendlich durch die Hilfe von Commander Jonathan Shepard die Reaper aufhalten.