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Reaper-Krieg
Reaper-Krieg
Ende:

Sieg der galaktischen Zivilisationen

Auslöser:

Invasion der Reaper

Endergebnis:

Vernichtung der Reaper

Kontrahenten

Reaper

Verluste

> 5 Milliarden

gesamte Reaper



Der Reaper-Krieg oder auch Reaper-Invasion war einst der größte Konflikt in der Galaxie. Die Reaper kam zu dem Schluss, dass irgendwann sich beide Lebensformen unausweichlich bekämpfen würden, und dass die organischen verlieren würden. Die organischen Zivilisationen werden abgeerntet und in Reaperform "gespeichert".

Das erste Ereignis begann vor vielen Jahrtausenden, wobei die Protheaner und viele weitere Zivilisationen ausgelöscht wurden. Die Reaper warteten ab, und begannen schließlich diesen Zyklus ereunt. Die Galaktische Gemeinschaft konnte mit der Hilfe von Commander Jonathan Shepard die Reaper aufhalten.

Der Reaper-Krieg begann im Jahr 2186, und endete im Jahr 2187.

Verlauf

Die Invasion

Die Reaper hatten sich im Orkusnebel Versteckt bevor die Reaper-Invasion begonnen hat. Das damit verbundene Massenportal ist die Citadel, wobei die Reaper zum Massenportalnetzwerk zu griff hatten.

Angriff auf die Batarianische Hegemonie

Pro tausend batarianischen Flüchtlingen gibt es tausend und eine Geschichte darüber, wie die Reaper die batarianischen Systeme erobert haben. Aber einige Elemente davon tauchen doch in nahezu jeder Version auf. Die Reaper erschienen als Erstes im Vular-System und zerstörten sofort sein Kommunikationsnetzwerk. Das Ministerium für Informationskontrolle der Hegemonie führte den Verlust des Signals auf Weltraumwetter zurück, schickte aber dennoch Schiffe in das System. Einen Tag später tauchten Reaper-Großkampfschiffe im Harsa-System auf und griffen die batarianische Heimatwelt Khar'shan an.

Gemessen am Ruf des Militärs der Hegemonie, war seine Reaktion auf die Reaper ziemlich unkoordiniert. Direkt nachdem die Regierung verkündet hatte, dass unbekannte Schiffe den gesamten Raumverkehr über Khar'shan vernichteten, gab die Regierung bekannt, es bestünde kein Grund zur Panik. Als Nächstes wurden die Komm-Baken des Planeten zerstört, was zu einer unheilvollen Stille führte, die seitdem nicht durchbrochen wurde.

Aus Angst, die Nächsten zu sein, begannen zahlreiche batarianische Kolonien im Sektor der Hegemonie mit der Evakuierung. In den von Menschen kontrollierten Exodus-Cluster strömten so viele Flüchtlinge, dass die Allianz zunächst dachten, es handle sich um eine Invasion der Batarianer.

Immer mehr Systeme verloren ihre Komm-Baken und damit ihre Stimme, und Millionen von Batarianern sind auf ihren Planeten gefangen und können nur auf die Ankunft der Reaper warten.

Die batarianischen Welten wurden in nur wenige Stunden komplett überrannt. Der batarianische Widerstand schaffte es die Reaper von einigen dicht Besiedelten Gebieten fern zuhalten.

Angriff auf die Allianz

Nachdem die Invasion begonnen hat, war die Allianz das nächste Ziel. Die Allianz wusste zwar, dass die erste Welle aus dem batarianischen Sektor kommen würde, war aber nicht auf Tempo und Ausmaß des Angriffs vorbereitet.

Die Reaper umgingen die Sechste und die Siebte Flotte auf Terra Nova und Eden Prime und flogen direkt von Portal zu Portal, wo man sie weder aufspüren noch abfangen konnte. Diese Taktik war überraschend, weil die Armeen organischer Spezies es nie riskieren würden, in Kampfreichweite aus der ÜLG zu kommen oder Feinde hinter sich zu lassen, die ihnen den Nachschub abschneiden könnten.

Bei der Arcturus-Station griffen über ein Dutzend Reaper-Großkampfschiffe die Zweite, Dritte und Vierte Flotte der Allianz an. Dutzende weiterer Großkampfschiffe kamen aus dem Portal im Sol-System, und sie griffen die Erde an.

Nach der Zerstörung der Komm-Baken der Erde vernichteten kleinere Reaper-Zerstörer sämtliche GPS- und Kommunikationssatelliten im Orbit und kappten die unterseeischen Glasfaserkabel, die die Kontinente verbanden. Der Widerstand tat alles um die Reaper zu stoppen, und hatten dabei sogar sehr große Erfolge

Angriff auf die Turianische Hierachie

Der erste Angriff der Reaper auf den turianischen Sektor folgte einer alten Grundregel: Schlag sie dort, wo es wehtut! Invictus, eine dicht besiedelte Kolonie mit einer jahrhundertelangen Geschichte, war in der turianischen Psyche bereits als Schauplatz des schlimmsten Terrorangriffs aller Zeiten verankert.

Als auf Invictus das Licht ausging, wussten die Turianer bereits von den Angriffen auf die Batarianer und die Menschen. Die Hierarchie reagierte mit einer ihrer Ansicht nach überwältigenden Streitmacht - und ging in die Falle.

Auf der anderen Seite der Portale warteten bereits Reaper-Schiffe, und als die Flotte auftauchte, entfesselten sie ihre gewaltige Feuerkraft. Die turianischen Anführer, hatten nur eine Wahl: ihre Seite der Portale zu verstärken, um sic hgegen eine Reaper-Invasion zu verteidigen.

Die Hierarchie schickte Warpbomben durch das Portal, um eine Schneise zu schlagen, und sie kämpften wie die Löwen, um der Reaper-Flotte Verluste beizubringen. Ein ehrbarer, und sogar erfolgreicher Versuch, doch die Reaper schlugen mit voller Stärke zurück. Der Kampf um den turianischen Raum hatte begonnen.

Verzweifelte Maßnahmen

Angesichts der drohenden vollständigen Auslöschung haben Militärstrategen extreme Lösungen erwogen, um die Reaper aufzuhalten. Die zwei einleuchtendsten davon sind die Zerstörung der Massenportale und der Einsatz von Raumschiffen als Selbstmordwaffe.

Ein Massenportal zu zerstören, um das Vorrücken der Reaper zu unterbinden, ist nicht sinnvoll. Obwohl erst kürzlich bewiesen wurde, dass man Massenportale tatsächlich zerstören kann, setzt schon ein beschädigtes Portal so viel Energie frei, dass jede bewohnbare Welt im Sonnensystem des Portals vernichtet wird. Es würde zu lange dauern, die Millionen oder Milliarden von Personen im Einzugsbereich jedes Portals zu evakuieren, und der Citadel-Rat ist nicht bereit, so viele zu opfern, solange die Chance besteht, sie im Kampf zu retten. Und selbst wenn eine Gartenwelt die Zerstörung des Portals überstehen würde – die Reaper haben sehr viel Geduld. Sie sind mit konventioneller ÜLG aus dem Orkusnebel hierher gereist – und Flüge innerhalb der Galaxie sind durchaus machbar.

Auf der anderen Seite sind Raumschiffe einfach zu teuer, um als Projektile eingesetzt zu werden, zumal es vieler Kollisionen bedarf, um einen Reaper ernsthaft zu beschädigen. Einige Sofastrategen sind der Ansicht, ein einziges Raumschiff, das schneller als das Licht fliegt, könnte ein Reaper-Großkampfschiff vernichten, aber alle Schiffe auf Basis der Masseneffekt-Technologie haben Sicherheitssysteme, um ÜLG-Kollisionen zu vermeiden.

Angriff auf weitere Zivilisationen

Als die viele Welten der Menschen, Turianer und Batarianer gefallen sind, begann auch die Invasion der weiteren Mitglieder der Galaktischen Gemeinschaft. Die Asari-Repbuliken blieben noch verschont, aber wurden später ebenfalls angeriffen. Die Reaper-Großkampfschiffe zerstören eine Stadt nach der anderen. Doch der Großteil der galaxieweiten Flotte ist immer noch einsatzfähig, und die Bürger sind schwer bewaffnet. Die Völker lassen sich nicht einschüchtern.

Schlacht um Rannoch

Der Plan der Quarianer, ihre Heimatwelt zurückzuerobern, war riskant und hätte leicht zu ihrer Auslöschung führen können, wenn nicht eine friedliche Lösung gefunden worden wäre.

Bei der ersten Schlacht gegen Geth-Schiffe mit Reaper-Upgrades mussten die Quarianer feststellen, dass ihre Schwere Flotte und ein Teil der Patrouillenflotte zu schwach waren. Um eine Niederlage zu vermeiden, zogen sie sich mit ÜLG zurück und vereinigten sich auf der anderen Seite von Tikkun-System mit der Zivilflotte. Vorübergehend versteckt, aber mit nur wenigen Minuten Vorwarnzeit bei einer Entdeckung durch einen Geth-Späher, planten die Quarianer Gegenangriffe, um die Verbindung der Geth zu den Reapern zu stören. Sie stürzten sich zunächst auf ein beschädigtes Geth-Schlachtschiff und schickten dann Einsatzteams auf die Oberfläche von Rannoch, um den Reaper zu zerstören, der verbesserte Software an die Geth-Streitkräfte übermittelte.

Als die Verbindung zu den Reapern unterbrochen war, ließen Reaktionszeit und Intelligenz der Geth kurzzeitig nach, und die Quarianer wollten ihren Vorteil ausnutzen. Doch ein Befehl von Commander Jonathan Shepard und Admiral Shala’Raan vas Tonbay beendete die Feindseligkeiten, bevor die Fähigkeiten der Geth wiederhergestellt waren. Man muss den Quarianern zugutehalten, dass alle drei Flotten den Befehl befolgten, das Feuer einzustellen, selbst die Zivilflotte, die kaum Kampferfahrung hatte. Die Geth wiederum hegten keinerlei Groll gegen feindliche Kombattanten und stellten den Kampf diszipliniert ein.

Die Geth und die Quarianer leben seitdem in friedlicher Koexistenz.Zunächst einmal haben sie ihre beträchtlichen militärischen Kräfte dazu abgestellt, die Reaper aus dem Tikkun-System zu vertreiben, was zu einem der ersten großen Erfolge im Reaper-Krieg wurde.

Angesichts der langen Feindschaft zwischen Geth und Quarianern ist es durchaus möglich, dass die Reaper die Möglichkeit dieses Bündnisses nicht erwogen haben und auf eine Begegnung mit beiden Armadas nicht vorbereitet sind.

Angriff auf die Asari-Republiken

Der Angriff auf die Asari-Sektoren verlief nicht so reibungslos wie die Militärschläge der Reaper gegen andere Völker. Während diese sich den Reapern direkt entgegenstellten, führten die Asari Kommandoaktionen durch, um den Feind zu entnerven. Durch diese Guerilla-Taktik - ein Reaper-Schiff sprengen und dann in die ÜLG springen, wo sie nicht verfolgt werden konnten - zwangen die Asari die Reaper dazu, in der Defensive zu bleiben.

Unglücklicherweise konnten sich die Reaper aufgrund ihrer größeren Truppenstärke ein gewisses Maß an Verlusten leisten, sodass sie schon bald die Angriffe gegen sie einfach ignorierten und damit begannen, die Asariwelten aus dem Orbit zu bombardieren. Das wiederum zwang die Asari dazu, ihre Welten auf traditionelle Art zu verteidigen und sich den Reapern direkt zu stellen.

Es folgte ein kurzes und blutiges Massaker an den Asari-Bodentruppen. Der Widerstand durch ausgebildete Biotikerinnen verlangsamte die Angreifer kaum. Am Ende führte die geringen militärische Präsenz auf Thessia, in Verbindung mit der mangelnden Vorbereitung auf einen weit überlegenen Feind, zum Untergang des Planeten.

Das Wunder von Palaven

Der Gegenangriff der Turianer und Kroganer auf Palaven kombinierte Täuschung, Mut und Hartnäckigkeit. Als Erstes ließen die Turianer einen falschen Schlachtplan durchsickern, der auf derselben Taktik beruhte, die sie zu Beginn des Angriffs auf Palaven eingesetzt hatten. Dann täuschte das Schlachtschiff Indomitable ein Problem mit seinem Antriebskern vor und kam in der Nähe von Menae, einem Mond von Palaven, aus der ÜLG. Drei andere Schlachtschiffe und ihre Begleitflotten unterstützten die Indomitable – wegen dieser verlockenden Ziele zogen die Reaper-Großkampfschiffe von Palaven ab, wodurch turianische Truppentransporter in die Atmosphäre von Palaven einfliegen und Shuttles, Gleiter und Kapseln mit einzelnen Soldaten absetzen konnten.

Die Reaper erkannten den Ernst der Bedrohung zunächst nicht – wer die Landungsfahrzeuge sah, schickte Husks und Kollektoren-Schwärme los, um sie abzufangen, aber nicht mehr. Dadurch konnten kroganische Spezialeinheiten Verbindung mit dem Widerstand auf Palaven aufnehmen und ihre Ladung weitergeben – Warpbomben und Nuklearwaffen.

Nicht lange danach explodierten gleichzeitig rund um den Planeten Schiffe der Reaper – es war dem turianischen Widerstand gelungen, die Bomben an Bord zu schmuggeln, nachdem die Reaper Verarbeitungsschiffe, Truppentransporter und sogar Zerstörer und Großkampfschiffe geöffnet hatten, um turianische Anführer aufzunehmen und zu indoktrinieren.

Große Gebiete fielen wieder unter die Kontrolle von Turianern und Kroganern. Die Nachricht vom Sieg gab dem turianischen Widerstand und der galaktischen Öffentlichkeit längst benötigten Aufwind.

Aber die Aktion forderte auch beträchtliche Opfer. Turianische Aufständische gaben ihr Leben, um die Detonation der Sprengsätze zu gewährleisten, und die Verarbeitungszentren waren voller Zivilisten, die dabei ebenso sicher starben wie andernfalls durch die Ernte.

General Minin Resvirix sagte über die Toten: "Was immer sie in ihrem Leben waren, im Tod standen sie über allen anderen. Sie sind würdig, an die Seite des Geistes von Palaven selbst zu treten."

Zerstörung der Reaper

Der Katalysator und der Tiegel wurde vor unzähligen Zeiten von denn Protheaner erschaffen. Die Citadel ist wie angenommen ein Teil des Tiegels. Bei dem Katalysator handelt es sich eigentlich um eine KI, im Herzen der Citadel. Die Reaper werden durch den Katalysator kontrolliert, und wenn er mit dem Tiegel verbunden ist, kann man die Reaper aufhalten.

Als der Tiegel einsatzbereit war, wurde er mit der Citadel in das Sol-System gebracht wo sich zur dieser Zeit die meisten Reaper aufhielten. Commander Jonathan Shepard ist es zu verdanken das sich die Flotten in der Galaxie vereinigt haben. Als alle in Position sind, gibt Commander Shepard den Befehl zu feuern. Obwohl sämtliche Flotten auf die Reaper schießen, scheint es denen nicht viel auszumachen. Doch der Angriff hat begonnen. Überall fliegen Projektile, Strahlen von Thanix-Waffen, Jäger und Trümmerteile umher, während die Normandy SR-2 geschmeidig durchfliegt und schon den ein oder anderen abschießt.

Der Tiegel wurde mit der Citadel verbünden und Commander Shepard gab dem Befehl zur Vernichtung der Reaper. Eine gigantische Welle wurde von dem Tiegel ausgestoßen wobei die Reaper in der gesamten Galaxie endgültig Vernichtet wurden.

Folgen

Die Reaper wurden letztendlich vernichtet, jedoch gab es während dem Reaper-Krieg zahlreiche Todesopfer und zahlreiche Welten wurden vernichtet. Durch die großen Zerstörungen des Krieges dauerte der Wiederaufbau der Galaxie Jahrhunderte.