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Kroganische Rebellion
Kroganische Rebellionen.png
Ende:

Sieg der Galaktische Gemeinschaft durch Turianer

Auslöser:

Expansion der Kroganischen Klans

Endergebnis:
  • Genophage bei Kroganern
  • Kroganisches Exil
Kontrahenten

Galaktische Gemeinschaft

Kroganer



Die Kroganischen Rebellionen waren ein galaxisweiter Konflikt zwischen den kroganischen Klans und der Galaktischen Gemeinschaft. Er ist, neben dem Geth-Krieg, der größte Konflikt der Vorgeschichte gemessen an Umfang, Kriegstoten und Folgen.

Nuklearer Winter auf Tuchanka

Die Kroganer waren eine der ersten zivilisierten Spezies in der Galaxis, welche über Technologie verfügte. Sie besaßen zu dieser Zeit, trotz ihrer Brutalität und andauernden Kriegen, ein riesiges Reich, das sich über den ganzen Heimatplaneten, Tuchanka, ersteckte.

Doch mit der Entwicklung der Nukleartechnik änderte sich schließlich alles. Die internen Kriege der Kroganer verwüsteten nun mithilfe von Atomwaffen den ganzen Planeten in einem so großen Ausmaß, dass sogar die Atmosphäre starke Beschädigungen davontrug und die Flora und Fauna zunehmend ausstarb. Auch das kroganische Reich zerfiel in Folge der Konflikte. Bald schon verwandelte sich der ganze Planet in eine Wüste mit extremen Wetterbedingungen wie starken Winden und hoher Sonneneinstrahlung. Auch ein nuklearer Winter setzte infolge des Einsatzes der Nuklearwaffen ein. Und die Kroganer, welche zu diesem Zeitpunkt noch nicht über die Technologie verfügten den Planeten zu verlassen, verfielen in verfeindete Klans.

Rachni-Kriege

Als die Galaktische Gemeinschaft die Rachni-Kriege zu verlieren drohte, wurde ein neu entdecktes Volk rekrutiert, welches sich - aufgrund der hohen physischen Widerstandskraft - als besonders effektiv gegen die Rachni erweisen sollte: die Kroganer.

Schnell konnten die Rachni von den Kroganern mit Unterstützung des Citadel-Rates bis zur ihrer Heimatwelt zurückgedrängt und in den folgenden Jahrzehnten schließlich fast vollkommen ausgerottet werden. Als Gegenleistung für die militärischen Dienste der Kroganer, wurde ihnen eine Botschaft auf der Citadel eingerichtet und die damit verbundenen Kolonisationsrechte zugesprochen.

Expansion

Nachdem der Rachni-Krieg beendet war, erlebte die kroganische Population, befreit von der brutalen Natur ihrer verwüsteten Heimatwelt, einen enormen Zuwachs. Die Kroganer begannen in weite Teile der Galaxis zu expandieren. Bald schon erreichten sie auch Gebiete, die bereits von den Asari oder Salarianern kolonisiert waren. Als die Kroganer schließlich die Asari-Welt Lusia für sich beanspruchten, kam es zur ersten Konfrontation. Der Citadel-Rat forderte nun offiziell und unter Nachdruck den Rückzug der Klans aus dem bereits beanspruchten Gebiet. Der kroganische Warlord Kredak erwiderte daraufhin gegenüber dem Rat, er solle sich die Welt zurückholen, wenn sie es wagen würden.

Rebellion und Ankunft der Turianer

Der Citadel-Rat, welcher derartiges seit der rapiden Expansion der Kroganer mit Sorge vorausgeahnt hatte, gründete bereits nach dem Ratsbeitritt der Salarianer eine Elite-Einheit welche sich Spectres nannten. Die Spectres verübten im geheimen eine ganze Welle von Präventivschlägen, wie die Zerstörung von Raffinerien und Rohstoffen oder das Überlasten des Extranets mit Computerviren. Schließlich wurde die kroganische Botschaft geschlossen und es kam zur offenen Feindschaft zwischen den Klans und der Gemeinschaft. Trotz der geschickten Angriffe der Spectre, nahm jedoch die militärische Schlagkraft der kroganischen Klans durch die hohe Geburtenrate in der Folgezeit derart zu, dass ein Sieg der Kroganer auf lange Sicht gegen die im Vergleich kleine militärische Truppe der Galaktischen Gemeinschaft unvermeidlich schien.

Zu dieser Zeit entdeckten die Turianer, welche ihre Kultur auf einer straffen Militärdoktrin gründen und über eine schlagkräftige Flotte verfügen, die Citadel. Der Citadel-Rat wandte sich nun an die Neuankömmlinge, welche danach begannen, versteckte Kommandozentralen zu errichten, mit dessen Hilfe sie in der Lage waren viele kroganische Klans zu besiegen. Die Kroganer reagierten ihrer Natur entsprechend äußerst aggressiv und begannen, turianische Welten mit Hilfe von umgeleiteten Asteroiden und ähnlichen Methoden zu zerstören, was einige der betroffenen Planeten bis in die Gegenwart vollkommen unbewohnbar machte.

Die Genophage

Entgegen der öffentlichen Meinung der Turianer, die ursprünglich gegen einen Krieg war, verbündeten sich nun aufgrund des rücksichtslosen Vorgehens der Kroganer alle Turianer, um den Feind zu stoppen. Da die Kroganer jedoch über eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Soldaten verfügten und deswegen niemals aufgeben würden, kontaktierten die Turianer das Citadel-Volk der Salarianer, welche eine leistungsstarke Bio-Waffe entwickelt hatten: die Genophage, die eine genetische Mutation in jedem Kroganer verursacht, sodass von etwa tausend Geburten lediglich eine überlebt. Ursprünglich von den Salarianern als Abschreckung entwickelt, begannen die Turianer diese sofort gezielt in ihre Strategie einzubauen. Nach dem erfolgreichen Einsatz kam es schnell zum raschen Schwinden der kroganischen Schlagkraft. Als die Turianer schließlich einen erneuten umfassenden militärischen Vorstoß unternahmen, erkannten die kroganischen Klans, dass ihre Situation mittlerweile hoffnungslos war, da sie nicht in der Lage waren ein Gegenmittel gegen die komplexe Biowaffe zu entwickeln. Ohne hunderte von Nachkommen konnten sie den überlegenen Sturm der Turianer nicht standhalten und die Kroganer mussten der unvermeidlichen Niederlage gegen die strategisch überlegenen Turianer entgegensehen.

Canrum war die letzte große Gegenwehr der Kroganer, bevor die Kroganischen Rebellionen endeten. Einmal mehr haben die Kroganer ihr Reich verloren und wurden auf ihre verwüstete Ursprungswelt, Tuchanka, zurückgedrängt.

Nachwirkungen

Noch Jahrhunderte später sind die Auswirkungen der Rebellionen in der Galaxis zu spüren. Es gibt kaum Kroganer auf Planeten der Gemeinschaft und die wenigen, die sich dort aufhalten, werden weiterhin kritisch von Bevölkerung und Regierung beobachtet.

Die Kroganer selbst sind stark verbittert durch die Ereignisse mit wenig Hoffnung auf die Zukunft und verfielen nach ihrer erzwungenen Rückkehr nach Tuchanka größtenteils wieder in ihre alten Klan-Kriege. Aufgrund der Genophage, welche noch immer die Population der Kroganer niedrig hält, hegen viele eine tiefe Abneigung gegen Turianer und Salarianer.

Die Turianer erhielten nach den Ereignissen als Dank einen Mitgliedschat und eine Sitz im Citadel-Rat. Das einzige, was auf der Citadel noch an die Hilfe der Kroganer in den Rachni-Kriegen erinnert, ist ein Monument eines Kroganers im Präsidium, welches der Rat, trotz ursprünglicher Proteste aus der Bevölkerung, bestehen ließ.

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